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1. Schalten Sie Geräte im Stand-by Modus ab

Die meisten Geräte befinden sich, wenn sie gerade nicht laufen, im Stand-by Modus.

Im Stand-by Modus verbrauchen sie jedoch weiterhin Energie.

Experten sind sich einig, dass ein Gerät im Stand-by Modus jährlich zwischen 300 und 500 kWh verbraucht.
Die jährlichen Mindestkosten für ein Gerät im Stand-by Modus betragen demnach: 300 x 0,13 € = 39 €.

Nehmen wir die klassische Situation: Sie haben einen Fernseher, ein Videogerät und einen DVD-Player im Stand-by Modus.
Mindestkosten: 300 x 0,13 x 3 = 117 €

2. Ziehen Sie den Stecker

Ziehen Sie den Stecker bei schnurlosen Geräten mit aufladbaren Batterien (tragbares Telefon, elektrische Zahnbürste), wenn diese geladen sind, sonst verbrauchen diese weiter unnötig Energie.

3. Wählen Sie Steckdosen mit Schalter

Wenn Sie befürchten, dass Sie vergessen könnten, alle Geräte abzuschalten oder wenn Sie Zeit gewinnen möchten.
Wählen Sie in diesem Fall einfach Stecker mit Schalter.

4. Wählen Sie Ihre Ausstattung mit Bedacht

Wenn Sie Halogenlampen anschaffen, wählen Sie Lampen, die mit 200 Volt funktionieren.

Transformatoren und Dimmer von Niedrigspannungsleuchten verbrauchen zusätzliche Energie.

5. Computer

Manche Geräte verbrauchen auch dann Strom, wenn sie nur an eine Steckdose angeschlossen sind. Für diese Geräte gilt: Ziehen Sie den Stecker.

Ein Computer funktioniert selten allein, meist ist er an verschiedene andere Geräte, wie Drucker, Scanner, Lautsprecher angeschlossen, die ebenfalls ausgeschaltet werden sollten, wenn sie nicht in Gebrauch sind.

Wenn verschiedene Geräte an eine Zentraleinheit angeschlossen sind (dies gilt zum Beispiel für Computer oder Home Cinema), sollten diese
Geräte an eine Mehrfachsteckdose mit Schalter angeschlossen werden. So lässt sich die Stromzufuhr für alle Geräte mit einem einzigen Handgriff unterbrechen.

6. Batterien

Für Geräte mit Batteriebetrieb sollten Sie aufladbare Batterien verwenden, da diese günstiger und umweltfreundlicher sind.

1. Installation des Kühlschranks

Stellen Sie Ihren Kühlschrank nicht in der Nähe einer Wärmequelle auf.

Lassen Sie einige Zentimeter Platz zwischen Kühlschrank und Mauer.

2. Weniger heizen im Zimmer wo der Kühlschrank steht

Achten Sie darauf, den Raum, in dem sich Ihr Kühlschrank befindet, nicht zu sehr zu heizen, denn sein Verbrauch hängt direkt mit der Raumtemperatur zusammen.
Beispiel: Beträgt die Raumtemperatur 18°C statt 23°C, verbraucht Ihr Kühlschrank 38% weniger.

3. Erleichtern Sie Ihrem Kühlschrank die Arbeit

  1. Decken Sie alle zubereiteten Gerichte ab, damit die enthaltene Feuchtigkeit nicht entweichen kann, denn sie kann eine Reifschicht im Kühlschrank verursachen.
  2. Stellen Sie keine Speisen in den Kühlschrank, die noch warm sind.
  3. Enttauen Sie tiefgekühlte Speisen im Kühlschrank, denn sie begünstigen die Kühlung.
  4. Stellen Sie keine Nahrungsmittel in den Kühlschrank, die auch außerhalb aufbewahrt werden können, wie nicht angebrochene Flaschen, Gläschen oder Konserven.
  5. Lassen Sie die Tür nicht länger auf als unbedingt notwendig, sonst gelangen Wärme und Feuchtigkeit hinein.
  6. Stellen Sie das Thermostat so niedrig wie möglich: Höchstens 4 bis 5°C.
  7. Ist Ihr Kühlschrank nicht eingebaut, reinigen Sie die Kondensationsleitungen auf der Rückseite des Gerätes regelmäßig.
  8. Beladen Sie die Türen nicht übermäßig, denn schlecht funktionierende Türen führen zu Energieverlusten.
  9. Ziehen Sie den Stecker, wenn Sie länger als drei Tage abwesend sind.

4. Kühlschrank und Gefriergerät entfrosten

Die Erzeugung von Kälte für den Haushalt stellt einen bedeutenden Anteil des Stromverbrauchs dar. Sie wird auf etwa 450kWh pro Jahr geschätzt, was etwa 59 € jährlich entspricht.

Tauen Sie Ihre Kühlschränke und Gefriergeräte regelmäßig ab, denn der Reif isoliert.
5 mm Reif = 30 % mehr Verbrauch.
1 cm Reif = 75% mehr Verbrauch.

5. Erleichtern Sie dem Gefriergerät die Arbeit

Im Großen und Ganzen gilt für das Gefriergerät das gleiche wie für den Kühlschrank.

  1. Sind die Speisen übersichtlich angeordnet, muss die Tür nicht so lange geöffnet bleiben und Sie sparen Strom.
  2. Öffnen Sie das Gefriergerät nicht im Falle eines Stromausfalls. Dauert der Ausfall nicht länger als 24 Stunden, bleibt die Temperatur im Inneren des Gerätes unter dem Gefrierpunkt
  3. Vermeiden Sie halbleere Gefriergeräte, so muss nicht so viel Luft gefroren werden
  4. Lassen Sie die Tür nur so lange auf wie unbedingt erforderlich, damit Wärme und Feuchtigkeit nicht hineingelangen.
  5. Stellen Sie niemals warme Speisen in das Gefriergerät.
  6. Stellen Sie das Thermostat so niedrig wie möglich: - 18 °C für ein Gefriergerät.
  7. Stellen Sie ein Gefriergerät nicht neben eine Wärmequelle.
  8. Kühltruhen brauchen etwa 15% weniger Strom als Gefrierschränke.

1. Nutzen Sie Ihre Kochplatte bestens aus

  1. Wenn Sie mit Strom kochen, nutzen Sie die Nachwärme und schalten Sie Ihre Kochplatte vor Ende der Zubereitung aus.
  2. Kochen Sie mit wenig Wasser. Gemüse und Kartoffeln müssen nur zu einem Drittel mit Wasser bedeckt sein.
  3. Legen Sie beim Kochen die Deckel auf die Töpfe. Ohne Deckel braucht das Wasser drei Mal länger um zu kochen
  4. Wählen Sie einen Kochtopf, der der Größe der Herdplatte angepasst ist, so sparen Sie Energie.
  5. Dampfkochtöpfe und Töpfe mit mehreren Ebenen helfen Energie zu sparen.

2. Ofen: überheizen Sie nicht

  1. Schalten Sie Ihren Ofen vor Ende der Garzeit aus. Die Nachwärme reicht aus, um fertig zu kochen.
  2. Verwenden Sie den Grill nicht, wenn dies nicht unbedingt erforderlich ist. Der Energieverbrauch kann sich hierdurch fast verdoppeln.
  3. Stellen Sie den Ofen nicht neben den Kühl- oder Gefrierschrank.
  4. Umluftöfen heizen schneller auf.
  5. Kleine Mengen Flüssigkeit (eine Tasse Milch oder ein Glas Wasser) werden schneller und preiswerter in der Mikrowelle aufgewärmt.
  6. Gerichte, in denen die Nahrungsmittel übereinander geschichtet sind, brauchen länger.
  7. Ein Mikrowellenofen spart bis zu 75% Energie im Vergleich zu einem herkömmlichen Ofen.

Die Heizung macht durchschnittlich 75% der Energierechnung aus.
Ein paar Anstrengungen in diese Richtung können die Rechnung niedriger ausfallen lassen.

Ein Haushalt verbraucht durchschnittlich 2500 l Öl (oder 2500 m3 Erdgas) jährlich zum Heizen: Bei den gegenwärtigen Energiepreisen ist ein sparsamer Umgang mit Energie umso mehr zu begrüßen.

Berechnet auf ein ganzes Leben, können die Einsparungen eines Haushalts beim Posten Heizung die Hälfte des Wertes eines Hauses erreichen.

1. Lassen Sie die Sonne rein

Öffnen Sie die Gardinen und nutzen Sie die Fenster an der Sonnenseite, denn Sonnenstrahlen kosten nichts.

2. Ziehen Sie nachts die Gardinen zu

Schließen Sie nachts Gardinen, Rollos und Fensterläden. So bleibt ein Großteil der Wärme drinnen.

Machen wir ein paar Berechnungen:
Einsparung = 750 €/Jahr (jährliche Heizkosten für die Heizung eines Appartements) X 0,13 (Energieverlust durch die Fensterscheiben) X Verringerung des Energieverlustes

Einige Beispiele:

  • Bei einem Fenster mit Einfachverglasung hilft ein Fensterladen 25% Energie zu sparen, d.h. eine Einsparung von 24 bis 57 € pro Jahr.
  • Bei einem Fenster mit Doppelverglasung hilft ein Fensterladen den Energieverlust um 60% zu verringern, d.h. eine Einsparung von 58 bis 136 € jährlich.

3. Machen Sie die Heizkörper frei

Stellen Sie nichts davor und legen Sie auch nichts auf Heizkörper oder Konvektoren, sonst verhindern Sie, dass sich die abgestrahlte Wärme richtig ausbreiten kann.

Entfernen Sie ebenfalls den Staub von Heizkörpern und Konvektoren, um eine optimale Ausstrahlung der Wärme zu gewährleisten

4. Denken Sie auch an die Rückseite Ihrer Heizkörper

Kleben Sie eine mit Aluminiumfolie bedeckte Platte hinter den Heizkörper, wobei die reflektierende Seite der Aluminiumfolie zum Heizkörper gedreht sein muss. Diese Platten strahlen die Wärme der Heizkörper zurück in den Raum statt auf die Mauer. Sie können den Wärmeverlust so um bis zu 70 % reduzieren.

Einsparung = 1750 €/Jahr (jährliche Heizkosten) X 0,05 (Energieverlust 5%) X 0,7 (verringerter Energieverlust) = 61 € pro Jahr.

5. Sie gehen aus? Dann schalten Sie besser ab!

Senken Sie die Zimmertemperatur nachts auf 15 bis 16°C und sparen Sie so etwa 13% (= 97 bis 227 € jährlich) auf die gesamte Heizkostenrechnung.
Wenn die Heizung auch tagsüber hinuntergesetzt werden kann, weil Sie abwesend sind, kann die Einsparung 24% ausmachen (= 180 bis 420 €2 jährlich).

Mit einem Raumthermostat mit eingebauter Uhr können Sie die Heizung nachts und während Ihrer Abwesenheit abschalten.

Anmerkung: die Temperatur sollte nicht tiefer als 14°C sein, um Kondensationsproblemen vorzubeugen.

6. Regeln Sie Ihr Thermostat

Thermostate sind sehr hilfreich, aber man muss sie auch richtig nutzen.
Wenn Sie das Thermostat um ein Grad hinuntersetzen, senken Sie Ihren Verbrauch um etwa 6% (= 45 bis 122 €2 jährlich).
Deshalb sollte man immer eine Temperatur wählen, die dem jeweiligen Raum angepasst ist:

  • 18°C in der Küche;
  • 19°C bis 22°C im Wohnzimmer;
  • 16°C bis 18°C in den Schlafzimmern;
  • 16°C in Flur Treppenhaus und WC.

Die Türen der nicht beheizten Räume sollten stets geschlossen bleiben, damit sich die Kälte nicht in den anderen Räumen ausbreiten kann. Gleiches gilt auch für die Türen zwischen den Räumen, in denen Sie sich aufhalten, und dem Flur.

7. Lüften Sie das Haus

Ein trockenes Haus zu heizen geht schneller und ist billiger. Daher sollte man richtig lüften, um die Feuchtigkeit abzuleiten.
Allerdings ist es hierzu nicht erforderlich, die Fenster ständig offen zu lassen.
Idealerweise lüftet man 15 Minuten täglich, nachdem man alle Heizkörper zugedreht hat.

Nach dem Lüften wird die ausgetretene warme Luft schnell wieder ersetzt, denn die Mauern hatten keine Zeit abzukühlen (eine Mauer braucht 1000 Mal länger zum Aufheizen als die Raumluft).

Lüften hat ebenfalls positive Auswirkungen auf Ihre Gesundheit.
Feuchtigkeit begünstigt die Entwicklung von Milben, Schaben und Schimmelpilzen, Auslöser für Atemwegsallergien.

8. Isolieren

Isolieren Sie Heizungsrohre, die durch nicht geheizte Räume führen.

Schätzungsweise kann in nicht geheizten Räumen bis zu 6 Liter Heizöl (oder 6cm3 Gas) jährlich pro nicht isoliertem Meter Heizungsrohr verloren gehen.
Bei 10 Metern macht das: 31 € (6 l x 10 x 0,516 €/l) im Falle einer Ölheizung oder 26 € (6/9 x 10 x 3,9 €/kWh) bei einer Gasheizung.

Im Winter sollten Sie Spalten unter den Türen oder alten Fensterrahmen abdichten, damit die Kälte nicht von außen hinein gelangt.

9. Heizkörper entlüften und Heizkessel reinigen

Entlüften Sie Ihre Heizkörper, sonst müssen Sie noch viel länger heizen, um die übliche Raumtemperatur zu erreichen.

Lassen Sie Ihren Heizkessel und Heizungen regelmäßig warten: Alle zwei Jahre bei einer Gasheizung oder jedes Jahr bei einem Öl- oder Holzbrenner (für Ölbrenner jedes Jahr seit 1978)

Ein schlecht eingestellter Brenner verbraucht 20% mehr!
Eine Rußablagerung von 1 mm auf den Wänden der Heizung steigert den Verbrauch um 3%.

10. Heizung: Treffen Sie die richtige Wahl

Erdgas und Heizöl sind die günstigsten Energiequellen zum Heizen einer Wohnung. Sie sind etwa 3 Mal günstiger als Strom.

Zusätzliche elektrische Heizkörper sollten zum Heizen des Badezimmers verwendet werden, da sie sehr schnell wärmen und so nicht unnötig alle Zimmer des Hauses beheizt werden müssen.
Es wäre Wahnsinn, diese elektrischen Heizkörper zum Heizen einer ganzen Wohnung zu verwenden, da sie zwischen 1500 und 2000 Watt verbrauchen. Ein solches Gerät kostet bei zwei Stunden Betrieb zwischen 97 und 130 € pro Jahr.

1. Löschen Sie das Licht, wenn Sie den Raum verlassen

Es ist besser beim Verlassen eines Raumes das Licht zu löschen.
Der Energieverbrauch erhöht sich im Übrigen nicht, wenn man das Licht aus- oder einschaltet.

Machen wir die Rechnung:
Stellen Sie sich vor, Sie lassen das Licht zwei Stunden pro Tag brennen (Hypothese von 3 Glühbirnen von 60 W).
In einem Jahr verursacht dies Kosten in Höhe von:

60 W x 3 x (0,13 € /1000) X 2h x 365 Tage = 17 €/Jahr.

2. Der Neon-Mythos

Es ist nicht kostensparender Neonleuchten anzulassen als sie jeweils beim Betreten und Verlassen eines Raumes ein- oder auszuschalten.

Das Einschalten einer Neonleuchte erfordert einen Stromschub, aber dieser erhöhte Verbrauch dauert nur einen Sekundenbruchteil und rechtfertigt keinesfalls, dass man eine Neonlampe beim Verlassen eines Raumes nicht ausschaltet.

3. Lassen Sie Ihre Mauern strahlen

Man denkt nicht unbedingt sofort daran, aber die Farbe der Mauern, kann einen Einfluss auf die Stromrechnung haben.
Wählen Sie helle Farben für den Innenanstrich, denn Sie reflektieren das Licht. Wenn Sie dunkle Farben wählen, benötigen Sie mehr künstliches Licht.

4. Nutzen Sie das natürliche Licht

Profitieren Sie so viel wie möglich von den Sonnenstrahlen, denn sie kosten nichts.

5. Benutzen Sie einen Zeitschalter

Wenn Sie regelmäßig vergessen, dass Licht auszuschalten, gibt es Hilfsmittel.
Installieren Sie einen Zeitschalter in der Garage, im Flur oder im Keller.
Dieser schaltet das Licht automatisch nach einem gewissen Zeitraum aus.

6. Verwenden Sie Energiesparlampen

Energiesparlampen haben sich stark entwickelt. Die ersten waren groß und hatten eine nicht eben ästhetische Form.
Die neue Generation ist kleiner und birnenförmig; das abgegebene Licht ist ebenfalls angenehmer.

Energiesparlampen verbrauchen 5 bis 6 Mal weniger und ihre Lebensdauer ist etwa 12 Mal höher. Auch wenn sie beim Kauf teurer sind, zahlen sie sich aus.

Einige Arten von Energiesparlampen:

  • Kompaktleuchtstofflampen = Energieeinsparung von 75%
  • Halogenlampen mit Kaltlichtspiegel-Reflektor = - 30%
  • LED = - 80%

Machen Sie die Rechnung:

Wenn Sie 5 Glühbirnen von de 60 W durch gleichwertige Kompaktleuchtstofflampen (15 W) ersetzen und diese 4 Stunden täglich nutzen.
Sie sparen jährlich:

Verbrauch einer herkömmlichen Glühbirne
60 W x 5 x (0,13 €/1000) x 4h x 365 T.= 56,94 €/Jahr

Verbrauch einer Energiesparlampe:
15 W x 5 x (0,13 €/1000) x 4h x 365 T.= 14,24 €/Jahr

Was den Verbrauch betrifft, sparen Sie somit jährlich 42,70 €.

Wenn Sie 5 Glühbirnen von de 60 W durch LED (5 W) ersetzen und diese 4 Stunden täglich nutzen.
Sie sparen jährlich:

Verbrauch einer Energiesparlampe:
5 W x 5 x (0,13 €/1000) x 4h x 365 T.= 4,75 €/Jahr

Was den Verbrauch betrifft, sparen Sie somit jährlich 52,2 €.

Um zu erfahren, wieviel Sie tatsächlich gespart haben, müssen Sie von der jährlichen Ersparnis den Preisunterschied zwischen einer handelsüblichen Glühbirne und einer Energiesparlampe abziehen.

Alle Lampen müssen heute ein Energielabel tragen, d.h. eine Angabe zum Verbrauch. Die meisten Energiesparlampen haben ein Label A oder B, Halogenlampen ein C oder D und Glühlampen ein E, F oder G.

7. Beleuchten Sie nur da, wo es nötig ist

Benutzen Sie eine Leselampe zum Lesen. Es ist völlig überflüssig dazu den gesamten Raum auszuleuchten.

8. Reinigen Sie Ihre Lampen und Lampenschirme

Dunkle Lampenschirme dämpfen das Licht.
Außerdem geben Lampen, Lampenschirme und Gardinen, die regelmäßig gereinigt werden, mehr Licht ab.

9. Planung des Hauses

Wenn Sie bauen oder renovieren, sollten Sie Lichtquellen einplanen (Kuppeln, Dachfenster...). Sie sorgen dafür, dass zusätzliches natürliches Licht in die Wohnung gelangt und helfen so tagsüber Geld bei der Beleuchtung einzusparen.

1. Schonen Sie Ihre Spülmaschine

  1. Lassen Sie die Spülmaschine nur laufen, wenn sie richtig ausgelastet ist.
  2. Wenn der Geschirrspüler nicht voll ist, lassen Sie das Vorspülprogramm laufen.
  3. Entfernen Sie Essens- und Soßenreste nach dem Essen mit einem Spatel oder Küchenpapier.
  4. Spülen Sie wenig verschmutzte große Teile unter kaltem Wasser ab.
  5. Säubern Sie stark verschmutzte Töpfe vor, um Energie zu sparen.
  6. Verwenden Sie immer ein passendes Programm. Ein Sparprogramm bei niedriger Temperatur ist schnell und sparsam. Verwenden Sie ein Intensivprogramm nur für sehr schmutziges Geschirr.
  7. Verwenden Sie nicht zu viel Spülmittel, reinigen Sie den Filter regelmäßig und entkalken Sie den Geschirrspüler ab und zu.
  8. Lassen Sie das Geschirr an der Luft trocknen und vermeiden Sie die Trockenfunktion.

2. Schonen Sie Ihre Waschmaschine

  1. In einem Waschzyklus wird die meiste Energie zum Erwärmen des Wassers benötigt. Die gewählte Waschtemperatur sollte daher immer so niedrig wie möglich liegen.
  2. Zwei halb volle Waschmaschinen laufen lassen ist teurer als eine gut gefüllte.
  3. Füllen Sie die Trommel richtig, aber übertreiben Sie nicht. Die Trommel ist richtig gefüllt, wenn Ihre Hand noch Platz über der Wäsche hat.
  4. Zu viel Schaum verringert die Waschkraft. Verwenden Sie also nicht zu viel Waschmittel.
  5. Wählen Sie ein passendes Programm. Vorwäsche ist nur dann nötig, wenn die Wäsche sehr schmutzig ist. Manche Waschmittel sind auch bei niedrigen Temperaturen wirksam.
  6. Entkalken Sie Ihre Maschine regelmäßig.
  7. Ziehen Sie den Stecker Ihrer Waschmaschine nach jedem Gebrauch.

3. Schränken Sie den Gebrauch des Wäschetrockners ein

Wäschetrockner verbrauchen sehr viel Energie.
Ein Trockner verbraucht jährlich schätzungsweise 3 Mal mehr als eine Waschmaschine.
Einige Ratschläge zum Energiesparen:

  1. Verwenden Sie Ihren Wäschetrockner nur wenn unbedingt nötig. Ein wöchentlicher Zyklus schranktrockener Wäsche kostet zwischen 20 und 27 € pro Jahr.
  2. Kondenstrockner brauchen ein bisschen mehr Energie.
  3. Elektronische Wäschetrockner sind sparsamer, da sie anhalten, wenn die Wäsche den gewünschten Trockengrad erreicht hat.
  4. Gut geschleuderte Wäsche trocknet schneller.
  5. Lassen Sie Wäsche, die noch gebügelt werden muss, nicht zu lange trocknen. Das wäre Energieverschwendung.
  6. Vergessen Sie nicht, den Filter des Trockners regelmäßig zu reinigen.
  7. Wählen Sie das richtige Programm. Synthetische Fasern trocknen schneller als Leinen oder Baumwolle.
  8. Überladen Sie den Wäschetrockner nicht.
  9. Stellen Sie den Trockner in einen gut gelüfteten und wenn möglich nicht beheizten Raum: dies verkürzt die Trockenzeit, aber auch das Risiko von Schimmelbildung aufgrund der Feuchtigkeit.

4. Bügeln nicht zu vergessen!

  1. Dampfbügeleisen sind schneller und damit sparsamer.
  2. Ein Wärme reflektierender Bezug hilft ebenfalls Energie sparen.
  3. Ziehen Sie den Stecker, wenn das Bügeleisen nicht mehr gebraucht wird. So sparen Sie Energie und es ist sicherer.
Das Bad

Durchschnittlich verbraucht jeder von uns 40 bis 80 l Warmwasser täglich.
Für einen Haushalt bedeutet das mindestens 10 bis 20% des jährlichen Energieverbrauchs, der zum Heizen der Wohnung erforderlich ist.
Die Grundregel, um so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen, lautet: produzieren Sie Warmwasser da, wo es gebraucht wird, ohne es zu speichern.
Die Energieschalter können Sie bei der Wahl des geeigneten Systems zur Warmwasserbereitung beraten.

1. Die Dusche

Für eine Dusche benötigen Sie 30 bis 40 Liter Wasser, während für ein Bad 100 bis 130 Liter Wasser benötigt werden. Für drei Duschen braucht man also etwa so viel Wasser wie für ein einziges Bad.

Installieren Sie einen Wasser sparenden Duschkopf. Diese sind günstig und senken den Wasserverbrauch um schätzungsweise 40 bis 50%.

2. Das Bad

Zwei Kinder können zusammen baden: So sparen Sie 50%.

3. Armaturen

Überprüfen Sie regelmäßig die Dichtungen der Wasserhähne. Durch einen tropfenden Warmwasserhahn geht sehr viel Energie verloren.

4. Der Durchlauferhitzer

Im Allgemeinen wird das Wasser zu stark erwärmt. 40 bis 50 Grad reichen in den meisten Fällen bei weitem aus. Achten Sie darauf, dass die Temperatur des Warmwassers so eingestellt ist, dass nicht zu viel kaltes Wasser hinzugefügt werden muss, denn dies wäre Energieverschwendung.

Gasbeheizte Durchlauferhitzer sollten keine Dauerzündflamme haben. Sie verbraucht ungefähr 120 m3 jährlich.

Bei Anschaffung eines neuen Durchlauferhitzers wählen Sie ein Modell, dessen Größe den Bedürfnissen Ihres Haushaltes angepasst ist.

5. Der Boiler oder Heißwasserbereiter

Die Aufbewahrungstemperatur im Boiler sollte 55 Grad betragen, damit sich keine Bakterien bilden können und sich nicht zu viel Kalk ablagert.

Elektrische Boiler sollten bei einer Abwesenheit von über 24 Stunden abgeschaltet werden. So verbrauchen Sie nicht unnötig Strom, um das Wasser auf gleicher Temperatur zu halten.

Elektrische Boiler müssen regelmäßig entkalkt werden. Dies gilt sowohl für den Warmwasser-Boiler am Heizkessel wie auch für Durchlauferhitzer: Kalk beeinträchtigt die Leistung dieser Geräte.

6. Lüftung im Badezimmer

Bei der Lüftung von Badezimmern und Küchen mit gasbetriebenen Durchlauferhitzern muss auf eine ausreichende Frischluftzufuhr von mindestens 150 cm3 geachtet werden. Ist dies nicht der Fall, ist das Gerät nicht an einen Kamin angeschlossen oder wenn der Kamin die Abgase nicht richtig ableitet, kann Kohlenmonoxid entstehen (CO).
Es handelt sich um ein geruchloses, farbloses und geschmackloses Gas, das wenn es eingeatmet wird, zum Tode führen kann.
Die ersten Anzeichen einer Kohlenmonoxidvergiftung sind Kopfschmerzen, Übelkeit usw.
Wird ein neues Gerät installiert, sollte ein Warmwasserbereiter mit undurchlässigem Sauger gewählt werden.
Das Risiko einer Kohlenmonoxidvergiftung wird ausgeschaltet und die Region gewährt eine Beihilfe für den Durchlauferhitzer.

Vor dem Kauf eines Gerätes sollten Sie einen Blick auf den Energieverbrauch werfen.

  1. Bevorzugen Sie Geräte der Klasse „A", die weniger Energie verbrauchen. Auch wenn sie ein bisschen teurer sind, so verbrauchen sie doch weniger und sind somit schlussendlich günstiger.
  2. Unter der Rubrik Energieverbrauch kWh erfahren Sie, wieviel Energie das Gerät verbraucht.
  3. Ein Gerät A+++ verbraucht 20% weniger Energie als ein Gerät A+.

Beispiel Kühlschränke:

Heutzutage verbrauchen Kühlschränke durchschnittlich 40% weniger als noch vor 15 Jahren.
Bei den sparsamsten Modellen kann die Differenz bis zu 60% erreichen, was einer jährlichen Ersparnis von 30 bis 50 € entspricht.

Bei der Wahl eines Kühlschranks kommt es jedoch nicht nur auf diese technischen Aspekte an, sondern auch darauf, dass die Größe Ihren Bedürfnissen angepasst ist.

Verschiedene Investitionen helfen Energie sparen.

1. Isolation

Die thermische Isolation schützt die Wohnung gegen Kälte und hilft somit die Heizkosten zu senken.

1. a. Bauen oder renovieren

Beim Bau oder der Renovierung eines Hauses ist es wichtig Folgendes vorzusehen:

  • eine gute Isolation des Dachs, der Mauern, Fußböden und Außentüren;
  • Doppel-Isolierverglasung und entsprechende Rahmen;
  • Der Bau so genannter „Pufferzonen" (Speicher, Anbauten, Schuppen, Werkstatt, Veranda...), die die eigentlichen Wohnräume schützen.
1. b. Was ist der k-Wert?

Der k-Wert bestimmt die gesamte thermische Isolation eines Gebäudes. Je niedriger er ist, umso besser ist die Isolation.
Zurzeit muss der k-Wert für jede neue Wohnung unter 55 liegen.
Empfehlenswert ist ein k-Wert von unter 45.
Zum Vergleich: Ein Haus aus den 70er Jahren ganz ohne Isolierung hat einen k-Wert von etwa 180!

Verschiedene Gebäudeteile können thermisch isoliert werden:

  • die Mauern;
  • das Dach;
  • die Böden;
  • Rohrleitungen.

Auf längere Sicht lohnen sich Investitionen zum Energiesparen immer, denn die Energierechnung lässt sich um bis zu 40% senken.

2. Temperaturregler und Thermostate

Statten Sie die Heizungsinstallation mit einem Thermostat und Temperaturreglern aus. Bei optimaler Einstellung kann Ihre Energierechung um 15 bis 25% gesenkt werden.

3. Unterhalt des Heizkessels

Wenn Sie Ihren Heizkessel regelmäßig warten lassen, können Sie 3 bis 5% Heizmaterial sparen und tun Sie gleichzeitig etwas für Ihre Sicherheit.

4. Neuer Heizkessel

Ist Ihr Heizkessel älter als 20 Jahre, sollten Sie sich überlegen ihn zu ersetzen.
Der Verbrauch neuer Heizkessel ist wesentlich niedriger und ermöglicht hohe Einsparungen bei weniger Umweltverschmutzung.

Darüber hinaus gibt es Prämien.
Für eine Reihe von Energiesparmaßnahmen gewähren die Regionen jedes Jahr Prämien.
Auch die Föderalregierung gewährt gewisse Steuernachlässe für diese Art Investitionen.

5. Wahl eines neuen Heizkessels

Sie haben die Wahl zwischen:

  • einem Ölheizkessel mit dem europäischen CE-Label oder dem privaten OPTIMAZ-Label;
  • einem Gasheizkessel mit dem europäischen CE-Label oder dem privaten Label HR+ (Niedrigtemperaturkessel) oder HP TOP (Kondensation) oder HR;
  • einem Holzheizkessel nach europäischen Normen (EN12809 und EN303-5)
Die richtige Größe für Ihre Wohnung ist ebenfalls wichtig. Die Energieschalter können Ihnen bei der Auswahl behilflich sein. Außerdem muss entschieden werden, ob die Warmwasserproduktion an den Heizkessel gekoppelt oder unabhängig sein soll. Die Antwort auf diese Frage hängt von der Entfernung zwischen Heizkeller und Bad ab. Ist die Entfernung größer als 8 Meter, ist es ratsam beide zu trennen.

6. Die Wahl neuer Heizkörper

Wenn Sie bauen oder renovieren, investieren Sie in leicht überdimensionierte Heizkörper.
So springt die Heizung schneller wieder an, wodurch der Komfort gesteigert wird, nicht aber der Energieverbrauch.
Die Energieschalter können die Kostenanschläge Ihres Heizungsmonteurs überprüfen.

An Stelle oder zusätzlich zu den fossilen Energieträgern, macht die Nutzung erneuerbarer Energien bedeutende Einsparungen möglich und reduziert gleichzeitig die Umweltverschmutzung.
Die Entwicklung erneuerbarer Energien schafft darüber hinaus nachhaltig Arbeitsplätze vor Ort und trägt zur allgemeinen Wirtschaftsdynamik bei.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

  • thermische Solaranlagen;
  • Solarstrom;
  • Solarheizung;
  • Holzheizung;
  • Wärmepumpen.

Auch wenn diese verschiedenen Mittel anfangs einige Kosten verursachen, werden diese mit der Zeit amortisiert und zahlen sich auf längere Sicht aus.
Außerdem gewährt die öffentliche Hand Beihilfen, um solche Investitionen zu fördern.

1. Thermische Solaranlagen

Sonnenkollektoren werden auf dem Dach installiert und wandeln Sonnenlicht in Wärme um, die an einen Solartank weitergeleitet wird.
Ist das Wasser nicht warm genug, liefert die normale Heizung automatisch die erforderliche zusätzliche Wärme. Diese Technologie hat sich in ganz Europa bewährt.
Ein Sonnenkollektor für eine Familie ist normalerweise zwischen 4 und 6 m² groß: die Dachfläche muss also groß genug sein, über die richtige Ausrichtung verfügen (zwischen Südwest und Südost) und nicht beschattet sein.
Um das Warmwasser zu speichern, muss ebenfalls genügend Platz für einen Tank von 200 bis 300 l Fassungsvermögen vorhanden sein. Technisch ist dies in den meisten Einfamilienhäusern und in vielen Appartements machbar.

2. Solarstrom

Die Umwandlung von Lichtstrahlen in Strom nennt man „Photovoltaik". Die neueren Anlagen sind sehr effizient und überaus zuverlässig.
Solarenergie ist für das städtische Umfeld geeignet. Zehn Quadradmeter Solarzellen auf dem Dach helfen, den erforderlichen Strom für den Haushalt zu erzeugen.
Durch 10 m² Solarzellen und einen sparsamen Umgang mit Energie können etwa 40% Ihres Energiebedarfs gedeckt werden und zwar kostenlos und ohne Einschränkung für Ihren Komfort.

3. Solarheizung

Eine Solarheizung besteht aus Sonnenkollektoren, die meist auf dem Dach oder einem Vordach installiert werden. Diese Technik ist ähnlich wie bei der Warmwassererzeugung.
Die Kollektoren fangen die Sonnenstrahlen auf und wandeln diese in Wärme um. Diese wird ebenfalls in einem Wassertank gespeichert. Dieses Wasser wird dann mit Hilfe großflächiger Wärmetauscher zum Heizen der Wohnung verwendet.
Neben dem Heizen liefern diese Anlagen darüber hinaus einen Großteil des Warmwasserbedarfs. Wie bei den anderen Systemen auch, reicht dieses kombinierte System nicht aus, um eine Wohnung vollständig zu heizen.
Es ist nur eine Ergänzung der bestehenden Anlage.
Eine klassische Heizanlage bleibt weiterhin erforderlich.

4. Heizen mit Holz

Wenn Sie eine bestehende Heizung ersetzen müssen, können Sie eine moderne Holzpelletsheizung kaufen.
Dabei handelt es sich um ein vollkommen natürliches Produkt. Pellets werden aus gepressten Säge- und Hobelspänen ohne irgendwelche Zusätze hergestellt.
Holzpelletsheizkessel arbeiten vollautomatisch und bieten einen ähnlichen Komfort wie Ölheizungen. Der Brennstoff wird ein Mal jährlich geliefert oder öfter, je nachdem wie viel Lagerplatz vorhanden ist. Dieses System ist wirtschaftlicher als eine herkömmliche Heizung.
Einzelne Holzöfen wie Einsatzkamine oder Öfen werden meist zusätzlich zur normalen Heizung gebraucht.
Durch die steigenden Öl- und Erdgaspreise werden sie immer häufiger als ausschließliche Heizung für die Zimmer verwendet, in denen man sich am meisten aufhält. In den letzten Jahren ist eine neuere Generation dieser Öfen auf den Markt gekommen. Solchen Installationen sollte der Vorzug gegeben werden. Neben den normalen Öfen, in denen Holzscheite verwendet werden, gibt es ebenfalls vollautomatische Holzpelletsöfen, sowie Massenöfen (aus Stein).

5. Wärmepumpen

Wärmepumpen (oder thermodynamische Heizung) sind eine Technologie, die mit Hilfe von Strom die in der Luft, im Wasser oder im Boden vorhandene Wärme entnimmt und diese in der Wohnung wieder zum Heizen abgibt.
Eine Wärmepumpe ist also ein Heizsystem, das teilweise erneuerbare Energien nutzt, da sie – wenn auch in begrenztem Maße - Strom braucht.
Wärmepumpen sind sehr zuverlässig und ermöglichen beträchtliche Einsparungen an fossilen Energien.